Das Museumsdorf de Locht lebt von Geschichten. Wir sammeln die Geschichten von unseren Freiwilligen, Geschichten über das Museum und Geschichten von früher. Regelmässig werden hier neue Geschichten hinzugefügt.
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Der Schuhmacher
Die Handwerker-Ausstellung weckte bei einer Freiwilligen Erinnerungen an ihre Kindheit: Es ist, als käme ich nach Hause in die Werkstatt meines Vaters, des Schuhmachers. Am Anfang mit seiner blauen Arbeitsjacke, die letzten Jahre in einem „modernen“ Kittel. Er hatte ein großes stehendes Stativ (für Damen- und Herrenschuhe und -absätze) und ein kleines für auf sein
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Ein Spezialtransport
Im Freilichtmuseum de Locht gibt es ein Objekt, das an die Zeit erinnert, als eine große Anzahl von Menschen in Melderslo ihren Lebensunterhalt mit der Pilzzucht verdiente: eine Dampfmaschine auf Rädern! Nach jeder Kultivierung war es notwendig, die Zellen, in denen die Pilze gezüchtet wurden, zu dämpfen. Pro Jahr konnten mehrere Ernten stattfinden, aber man
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Kastenbett oder Kutsche
Im Freilichtmuseum de Locht finden Sie ein Kastenbett im Stall und im besten Zimmer des Bauernhofes. Das ist ein kleiner geschlossener Raum, mit Vorhängen oder Türen davor. Es wurde oft an der Wand des Zimmers oder der Küche gebaut. Eigentlich ist es ein großer gemauerter Schrank, in dem ein Bett gemacht wird. Bis Anfang des
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Erinnerungen
Manchmal weckt ein Besuch in unserem Museum Erinnerungen an eine ferne Vergangenheit. Zum Beispiel erhielten wir eine Geschichte von einem Mann, der einst auf dem Bauernhof wohnte, auf dem sich heute das Museum befindet. Während des Zweiten Weltkriegs war ich ungefähr 9 Jahre alt. Wir wohnten in Asten-Heusden, wo mein Vater Schmied war. Wir wurden
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Die Kirchenkutsche
In der Scheune des Freilichtmuseums De Locht steht eine alte Kutsche, eine sogenannte Kirchenkutsche. Das Fahrzeug hat bereits ein respektables Alter, da es 1905 gebaut wurde. Damals konnten sich nur reiche Bauern und Bürger eine solche Kutsche leisten, denn sie kostete damals schon 1250 Gulden. Dabei ist zu bedenken, dass man für 4000 Gulden einen
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Venloer Pfefferkuchen
In früheren Zeiten war der Venloer Lebkuchen wohl noch berühmter als der „Limburgse Vlaai“ heute. Er wurde überall auf Märkten verkauft. Schon vor Jahrhunderten war von diesem Kuchen die Rede. Der Straßenname Peperstraat in Venlo stammt höchstwahrscheinlich von den Pfefferkuchenbäckern, die dort ansässig waren. Pfeffer wird hier im Sinne von Gewürz oder Würze verwendet. Das
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Lochtbrut, altmodisches schmackhaftes Brot
Vom Haus getrennt, angesichts der Brandgefahr, befand sich das Backhaus. Hier wurde einmal in der Woche Brot für die Bewohner des Hofes und oft auch für die Nachbarn gebacken. Wenn Sie an der Bäckerei vorbeigehen (vierter Sonntag im Monat), wird Sie vom köstlichen Duft von frisch gebackenem Brot begrüßt. Dann backt der Bäcker leckere altmodische
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Vom Kleinbauern zum Agrarunternehmer
Das Freilichtmuseum De Locht ist nicht nur ein Spiegelbild der Lebensweise in Nord-Limburg in der Vergangenheit, sondern auch einer Mentalität und eines Lebensgefühls. Der Landwirt aus Nordlimburg musste wegen des kargen fruchtbaren Bodens immer um seine Existenz kämpfen. Er lebte in einer abgelegenen Gegend und war daher völlig auf sich allein gestellt. Diese Umstände bildeten
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Holzschuhhersteller
Der älteste Vorläufer des Holzschuhs, den wir kennen, ist der Platijn oder Patijn. Es gibt Fundstücke aus dem zwölften Jahrhundert, Holzklötze, die von einem Band umgeben sind. Holzsohlen wurden auf der ganzen Welt als Schuhwerk verwendet, aber die Holzschuhe, wie wir sie heute kennen, sind typisch für Nordwesteuropa. In unseren Regionen wurden Clogs vor Ort
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Hundewagen
Ein Hundewagen ist ein kleiner Wagen, der von einem Hund oder einem Hundegespann gezogen wurde. Aus Bildern ist bekannt, dass Hunde in den Niederlanden bereits im 17. Jahrhundert als Zugtiere für kleine Wagen eingesetzt wurden. Im19. und frühen 20. Jahrhundert wurden Hunde oft als Zugtiere eingesetzt. Auf der Straße sah man den voll beladenen Hundewagen









